Berühmtheit

Ralf Stegner Krankheit

Ralf Stegner, geboren am 2. Oktober 1959 in Bad Dürkheim, ist ein deutscher Politiker. Seit dem 26. Oktober 2021 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Zuvor hatte er wichtige Positionen im Land Schleswig-Holstein inne, darunter das Amt des Finanzministers von 2003 bis 2005 und das des Innenministers von 2005 bis 2008. Ralf Stegner wird dem linken Flügel der SPD zugerechnet und hat in seiner politischen Laufbahn verschiedene führende Rollen innerhalb der Partei eingenommen.

Leben und Karriere

Ralf Stegner wurde als mittleres von fünf Geschwistern in Maxdorf, Pfalz, geboren, wo seine Eltern ein Gasthaus betrieben. Später zog die Familie nach Emmendingen, wo sein Vater die Leitung eines Gastronomiebetriebs übernahm. Nach dem Umzug besuchte Stegner das Goethe-Gymnasium in Emmendingen und schloss dort 1978 sein Abitur ab. Anschließend leistete er seinen Grundwehrdienst ab. Von 1980 bis 1987 studierte er Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, mit einem Studienjahr 1984–85 an der University of Oregon. Im Jahr 1989 erhielt er einen Master of Public Administration von der John F. Kennedy School of Government der Harvard University. Stegner wurde zudem von der Friedrich-Ebert-Stiftung von 1983 bis 1987 gefördert und promovierte 1992 mit einer Arbeit über US-amerikanische Politik.

1990 trat Ralf Stegner als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in das Ministerium für Arbeit, Soziales, Jugend und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein ein. Später, im Jahr 1992, erhielt er seinen Doktortitel in Politikwissenschaft. Von 1994 bis 1996 leitete er den Stab der schleswig-holsteinischen Sozialministerin Heide Moser. Ralf Stegner ist evangelisch, verheiratet und hat drei Söhne. Er lebt in Bordesholm.

Politische Laufbahn

Ralf Stegner trat 1982 der SPD bei und engagierte sich aktiv in der Partei. Von 1998 bis 2002 bekleidete er die Position des stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Rendsburg-Eckernförde. Ab 2005 war er Mitglied des Vorstands der SPD Schleswig-Holstein und wurde im März 2007 zum Landesvorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung gab es erstmals seit über 30 Jahren zwei Kandidaten für den Landesvorsitz auf dem Landesparteitag im April 2011. Ralf Stegner setzte sich dabei mit 62,7 Prozent der Stimmen gegen seinen Kontrahenten durch.

Ralf Stegner hatte maßgeblichen Einfluss auf die Politik der SPD in Schleswig-Holstein. Er trat bei der Landtagswahl 2009 als Spitzenkandidat an, doch die SPD verlor deutlich an Zustimmung und erzielte das schlechteste Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg. Dennoch blieb Stegner als Parteivorsitzender im Amt und wurde erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Im Januar 2014 wurde Ralf Stegner auf einem Bundesparteitag zu einem der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD gewählt. Er behielt diese Position bis Dezember 2019, als er sich nicht mehr für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden zur Wahl stellte.

Stegner hat auch auf Bundesebene eine wichtige Rolle in der SPD gespielt. Bei der Wahl zum Parteivorsitz im Jahr 2019 kandidierte er gemeinsam mit Gesine Schwan, erreichte jedoch nicht die Stichwahl.

In seiner Rolle als Mitglied des Bundestages vertritt Ralf Stegner den Wahlkreis Pinneberg. Er gewann das Direktmandat bei der Bundestagswahl 2021 und ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses sowie des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Kontrolle der Nachrichtendienste des Bundes. Darüber hinaus wurde er zum Vorsitzenden des 1. Untersuchungsausschusses der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages zum Abzug der Bundeswehrtruppen aus Afghanistan ernannt.

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Öffentliche Ämter und politische Positionen

Während seiner politischen Karriere hatte Ralf Stegner verschiedene Ämter in der Landesregierung von Schleswig-Holstein inne. Er war Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Jugend und Gesundheit sowie im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur. Im Jahr 2003 wurde er zum Finanzminister des Landes ernannt und später zum Innenminister.

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